Verantwortung gegenüber unseren Mitmenschen und der Natur

Auf der Grundlage des Orientierungsrahmens der KMK (Kultusministerkonferenz)  und des BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) für den Lernbereich Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung fördert das Goethe-Gymnasium die Verantwortungsübernahme der Schülerinnen und Schüler für das friedliche Miteinander in unserer Gesellschaft und den nachhaltigen und ressourcenschonenden Umgang mit der Natur.


Der Unterricht soll Schülerinnen und Schülern eine zukunftsoffene Orientierung in einer zunehmend globalisierten Welt ermöglichen. Die Grundlage hierfür bildet das Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung unter ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekten.
Die Integration des Lernbereichs Globales Lernen erfolgt in verschiedenen Fächern wie Politik und Wirtschaft, Biologie, Erdkunde, Ethik und auch fachübergreifend, z.B. in den Profilkursen des NaWi-Bereiches in den Jahrgängen 5 und 6, in verschiedenen Arbeitsgemeinschaften zu naturwissenschaftlichen Themen wie der Schulgarten-AG oder dem „Energiekurs“ in der Oberstufe.


So ist der Lernbereich Globales Lernen im Fachcurriculum PoWi ein fester Bestandteil geworden, der sich mit regelmäßigen Projekten zu nachhaltigen Themen im ersten Halbjahr der Jahrgangsstufe 7 bzw. im zweiten Halbjahr der E-Phase etabliert hat.
Hier gibt es auch eine dauerhafte Kooperation mit der Uni Kassel, vor allem mit dem außerschulischen Lernort Tropengewächshaus in Witzenhausen, den die Klassen / Kurse im Anschluss an die Projekte regelmäßig besuchen.
Ebenfalls in diesem Zusammenhang wurde das Goethe-Gymnasium im Herbst 2017 mit dem Zertifikat „Umweltschule“ (siehe Logo oben) ausgezeichnet.

 

Seit September 2017 ist unser Schule Erasmus+ Partnerschule und gleichzeitig koordinierende Schule im Rahmen eines Austauschprogramms mit zwei Partnerschulen in Italien und Griechenland. Unser Erasmus+ Projekt European Schools Go Green! A Project on Sustainability: Think global, act local wird sich über einen Zeitraum von drei Jahren mit Themen der Nachhaltigkeit auf verschiedenen Ebenen (naturwissenschaftlich, künstlerisch, politisch) auseinandersetzen.

 

Um unsere Schüler tatsächlich zu nachhaltigem Handeln zu bewegen, wollen wir unsere Projektziele in einem interdisziplinären Ansatz und durch themenorientierte motivierende Materialien und Methoden angehen. Das Projekt gliedert sich in drei Phasen: Ziel der ersten Phase wird eine Kunstausstellung mit dem Titel Our Planet in 2050 sein, die wir im Juni an unserer Schule präsentieren werden. Im Sinne eines worst-case-scenarios sollen die Schüler für die Probleme einer belasteten Umwelt sensibilisiert werden. In der zweiten Phase geht es um konkrete Möglichkeiten der ökologischen Verbesserung (naturwissenschaftliche und politische Konzepte, Experimente, Forschungsergebnisse, Simulation von Umweltgipfeln, Öko-Konferenzen, etc.). Das Projekt endet 2020 mit  einer zweiten Kunstausstellung mit dem Titel Let’s save our planet! Abschließend werden die gemeinsamen Aktivitäten und Projektergebnisse in einem Grünen Magazin (aller Partnerschulen) mit dem Titel European Schools Go Green: Nature knows no limits. Time to act! zusammengefasst.