Chemistry

"Chemie ist, wenn es knallt und stinkt!"

 

Stimmt! Chemie ist aber noch viel mehr: die Farbe der Blume, die blüht, das Arzneimittel, das wir einnehmen, Wolle vom Schaf, das Benzin für unser Auto, der Plastiklöffel, mit dem wir Babybrei füttern und auch der Babybrei, den wir aus ungespritzten Äpfeln selbst gekocht haben, die Dämmung unserer Häuser, die Steine, aus denen die Häuser bestehen. Unser ganzer Organismus ist ein einziger Chemiereaktor, in dem hunderttausende von Reaktionen ablaufen. Chemie ist Leben!

Warum Chemistry?

 

Die Sprache aller Wissenschaften ist Englisch. Spätestens in den höheren Semestern eines Chemiestudiums ist sämtliche Literatur Englisch, Kongresse und Tagungen werden in Englisch durchgeführt. Die globale Scientific Community spricht heute Englisch, so wie sie früher Latein gesprochen hat.

 

Englisch ist aber mehr als das, es ist auch die Sprache der Geschäftswelt,in der die meisten von uns später arbeiten werden. Da ist es von Vorteil, wenn man früh auf diese Herausforderungen vorbereitet wird und ein gute Basis zum Start ins Studium und den Beruf bekommt.

 

Chemistry ist hervorragend dazu geeignet, da die Symbolsprache der Chemie bereits durch ihre Natur international ist und die Chemie als Grundlagenwissenschaft die Basis

 

für viele andere Fächer bildet. Ein weiterer Vorteil ist,dass die deutsche und die englische Fachsprache nahezu identisch sind. Mit bilingualem Unterricht „schlägt man damit zwei Fliegen mit einer Klappe“.

 

Wann und in welcher Form wird die englische Sprache eingesetzt?

Die englische Sprache wird ganz pragmatisch eingesetzt, getreu dem Motto:so viel wie möglich, so wenig wie nötig.

 

Was bedeutet das?

 

Grundsätzlich gilt, ab der Klasse 8 der Unterricht auf Englisch erfolgt.

Bei anspruchsvolleren Sachverhalten wird jedoch bei Bedarf ganz zwanglos in die deutsche Sprache zurückgewechselt, um das Verständnis des fachlichen Inhalts zu erleichtern.Ist die inhaltliche Problemstellung dann geklärt, wird der Sachverhalt dann auf Englisch dargestellt. Der weitere Unterricht erfolgt dann wieder in der Fremdsprache,die so immer mehr zur selbstverständlichen Zweitsprache wird.

 

Erfahrungsgemäß nimmt der Bedarf nach Sprachwechseln mit zunehmender Vertrautheit mit der Fremdsprache immer weiter ab, so dass man in der Sekundarstufe II meist nur noch Vokabeln klären muss, so dass auch die deutschen Begriffe geläufig sind.