Biologie- die Lehre vom Leben

Goethe, der Namensgeber unserer Schule, schickte seinen Faust vor mehr als 200 Jahren auf die Suche nach "des Pudels Kern".

 

Wie alle Naturwissenschaften hat auch die Biologie das Bestreben, das genaue Sehen zu lehren, das die Suche nach den Ursachen der sichtbaren Phänomene auslösen soll und ihr Verstehen erleichtert. Nur leider verliert der moderne Biologieunterricht vor lauter Beschäftigung mit dem "Kern" fast den "Pudel" aus dem Auge. Nach den Lehrplänen befasst man sich nicht mehr so sehr mit der klassischen Biologie, dem Aufbau von "Pudeln", sprich den Tieren (im Winter) und Pflanzen (im Sommer) und die Artenkenntnis. Es geht eher um die biochemischen Aspekte des Lebens, unabhängig von der Art der Lebenwesen, in denen sich diese Biochemie abspielt.

 

Aber ein bisschen Spielraum bleibt den Lehrkräften dann doch noch, besonders, seit wir im Rahmen der Kompetenzorientierung die Inhalte selbst festlegen können. Die Schulbücher aus den 60er Jahren (des vergangenen Jahrhunderts) haben wir (zum Glück?) noch.

 

Besonders in der Jahrgangsstufe 7 haben wir dank unserer traditionellen Sylt-Fahrten einen Freiraum geschaffen, der uns mit dem Thema Meeresbiologie die Möglichkeit eröffnet, der klassischen Biologie etwas mehr Raum zu geben und einen Überblick über die verschiedenen Tierstämme zu vermitteln, von dem dann (hoffentlich) im letzten Kurs der Oberstufe (Q4: Evolution) gezehrt werden kann.

 

Durch die personelle Verknüpfung mit dem Schulbiologiezentrum- das Goethe-Gymnasium stellt seit 20 Jahren den "Leiter" des Schulbiologiezentrums-ist es uns besonders leicht möglich, echtes Leben in Form von Lebewesen in den Unterricht einzubringen und den naturentwöhnten Städtern eine "originale Begegnung" zu ermöglichen.

 

In diesem Zusammenhang steht auch, dass wir für den Bereich an der Schützenstraße (Klassen 5-8) einen Schulgarten planen, der im AG-Bereich noch mehr körperlichen Kontakt mit der Natur ermöglichen soll. Da kann auch der fast unmittelbar benachbarte Kinderbauernhof eingebaut werden, auf dem auch  typische Haustiere gehalten werden.

 

In der Qualifikationsphase gibt es immer mindestens zwei LKs auf zwei verschiedenen Bändern, so dass eine Kombination mit allen anderen LK-Fächern möglich ist.