Ferienakademie am Goethe-Gymnasium

Vorne (vlnr): Leonie Shepeler, Inas El Messiki; Mitte (vlnr): Alisha Wilhelm, Yusuf Aglamaz, Meldin Kurbanovic; Hinten (vlnr): Leonie Freimann, Nele Knorr, Frank Henniges (Lehrer am Goethe-Gymnasium), Erik Winkinstern
Vorne (vlnr): Leonie Shepeler, Inas El Messiki; Mitte (vlnr): Alisha Wilhelm, Yusuf Aglamaz, Meldin Kurbanovic; Hinten (vlnr): Leonie Freimann, Nele Knorr, Frank Henniges (Lehrer am Goethe-Gymnasium), Erik Winkinstern

Die Schülerinnen und Schüler der zukünftigen Jahrgangsstufe sieben haben sichtlich Spaß am Englischunterricht. Grammatik, Kommunikation und Leseverstehen stehen bei Herrn Henniges, Englisch- und Geschichtslehrer am Goethe-Gymnasium, auf dem Programm. Aber auch diejenigen, die Interesse an Deutsch und Mathematik haben, kommen im Rahmen der Ferienakademie auf ihre Kosten. Alle drei Fächer werden in den letzten beiden Ferienwochen von den Kolleginnen und Kollegen des Goethe-Gymnasiums für die Jahrgangsstufen 5-8 unterrichtet. Unterstützt werden sie dabei durch einige Studierende und Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst. Für die rund 40 Schülerinnen und Schüler des Goethe-Gymnasium ist dies ein sehr sinnvolles Angebot, so Schulleiter Joachim Bollmann, da so sehr individuell Lernstoff, der aufgrund der Corona-Pandemie nicht vollumfänglich vermittelt werden konnte, nachgearbeitet werden kann. Das gesteckte Ziel aber, flächendeckend Defizite von Schülerinnen und Schülern so aufzubereiten, dass ein reibungsloser Start in das neue Schuljahr stattfinden kann, dies könne die Ferienakademie allerdings nicht erreichen, denn dazu hätte es langfristigerer Planungsüberlegungen von Seiten des Kultusministeriums bedurft. Bollmann bedauert vor diesem Hintergrund, dass das Hessische Kultusministerium die Ferienakademie lediglich angeordnet hat, ohne die Spezialisten vor Ort, also die Staatlichen Schulämter und die Schulen, bei der Planung mit ins Boot zu nehmen und an der Konzeptentwicklung zu beteiligen.