Goethe-Ruderer holen sensationellen 4. Platz im Bundesfinale von Berlin 2017!

Sonntag 17.09.2017 Ankunft in Berlin. Der Staatssekretär im Hessischen Kultusministerium Herr Dr. Lösel empfängt unsere Sportler in der Hessischen Landesvertretung in Berlin und gratuliert zur Qualikation zum Bundesfinale.
Am Dienstag  steht der Vorlauf für die Goethe-Ruderer Marc Brand, Christopher Schmelz, Samuel Maj, Alexander Schmelz und Steuermann Simon Heere im Gig-Riemen-Vierer an. Als Zweiter qualifizieren sie sich für das Halbfinale am Nachmittag. Nur die ersten beiden Boote kommen in das A-Finale. Das Sportinternat Osnabrück ist nicht zu schlagen, aber die Jungs unserer Schule können sich in diesem umkämpften Halbfinale den zweiten Platz vor der Sportschule aus München sichern und qualifizieren sich für das A-Finale. Dies übertrifft alle Erwartungen und ab jetzt heißt es nur noch jeden Moment zu genießen, denn für die Jungs ist es die letzte Gelegenheit gewesen nach Berlin zu fahren.
Mittwoch 20.09.2017, Finaltag. Die Fußweg zur Wettkampfstrecke ist deutlicher ruhiger als die Tage zuvor. Alle machen einen sehr konzentrierten Eindruck und es wird klar, dass die Jungs nicht einfach nur im Finale mitfahren wollen, sondern sich etwas vorgenommen haben. Die Betreuer Max Plünnecke und Hr. Gutt haben keine Erwartungen, da die Zeiten der Ruderinternate  aus Hamburg, Neuss und Osnabrück unfassbar schnell waren. Im Finale der sechs schnellsten Boote über 1000m liegen die Jungs vom Goethe-Gymnasium bis zur Hälfte des Rennens auf dem letzten Platz. Hamburg dominiert das Rennen und Osnabrück und Neuss kämpfen um Platz Zwei. 300m vor dem Ziel kämpft sich das Goetheboot wieder heran und ab dann gibt es nur noch Endspurt. Mit einer absoluten Willensleistung schieben sich noch auf Platz vier vor und fallen danach völlig erschöpft vom Rollsitz. Die mitgereisten Eltern liegen sich in den Armen und die beiden Trainer sind sehr stolz!
Der sensationelle 4. Platz im Bundesfinale konnte dann am Abend bei der Abschlussveranstaltung in der Max-Schmeling-Halle mit 4000 Atlethen gefeiert werden. Danke Berlin und hoffentlich bis bald!
 

Goethe-Fußballer WK II beim Bundesfinale in Berlin

Beim diesjährigen Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia in Berlin gingen die Fußballer des Goethe-Gymnasiums Kassel als Hessenmeister an den Start. In der Wettkampfklasse II (Jahrgang 2001/2002) bekamen sie schwere Vorrundengegner zugelost.

Gleich das erste Spiel fand gegen die Eliteschule des Fußballs aus München statt. Dem späteren Bundessieger boten die Kasseler Jungs lange Paroli, mussten sich aber dennoch verdient mit 0:2 geschlagen geben. Schlimmer als die Niederlage wog hierbei der Ausfall von Luka Jozanovic, der sich bereits nach 5 Minuten durch ein Foul verletzte und im gesamten Turnierverlauf keine einzige Minute mehr spielen konnte.

 

Im zweiten Gruppenspiel gegen Saarbrücken dominierten die Goetheschüler das Geschehen und zeigten sich gut erholt von der Auftaktniederlage. Jedoch versäumten sie es, ihre Überlegenheit in Tore umzumünzen und so lief alles auf ein Unentschieden hinaus, bis der Gegner mit dem Abpfiff eine Unsicherheit in der Kasseler Abwehr ausnutzte und das Spiel sogar noch mit 0:1 völlig unnötig verloren ging.

 

Vor dem dritten Gruppenspiel waren die beiden ersten Plätze bereits nicht mehr für die Hessen zu erreichen; dennoch lieferten die Goetheschüler dem Landessieger aus Brandenburg (Babelsberg) einen großen Kampf und ließen den Gegner kaum zur Entfaltung kommen. Der 0:1–Endstand resultierte aus einem Freistoßtor und wäre ganz sicher zu verteidigen gewesen.

 

Am zweiten Tag ging es mit den Qualifikationsspielen um die Plätze 9-16 weiter; hier warteten zunächst die Landessieger aus Sachsen-Anhalt auf das Goethe-Gymnasium.

 

Das Sportgymnasium Magdeburg wurde nach Treffern von Max Keller und Andreas Meyer verdient mit 2:0 bezwungen. Somit war schon klar, dass die Abschlussplatzierung in dem 16er-Feld zwischen Rang 9 und 12 liegen würde. Im zweiten Quali-Spiel des Tages wartete jedoch noch einmal ein dicker Brocken auf die Kasseler Talente.

 

Das Sportgymnasium Leipzig kann auf ein komplettes Team von Spielern des Bundesliga-Nachwuchses von RB Leipzig zurückgreifen. Gegen diese glänzend eingespielte Mannschaft gab es mit 0:2 keine Chance für das Goethe-Gymnasium.

 Am dritten Tag dann folgte das Endspiel um Platz 11 und 12 und wiederum hieß der Gegner Saarbrücken, ebenfalls eine Eliteschule des Fußballs.

 

Andres als im ersten Treffen gab es diesmal ein ganz frühes Tor – aber erneut für Saarbrücken. So liefen die Goetheschüler lange Zeit einem Rückstand hinterher, erspielten sich Chance um Chance und erst ein Freistoß von Dorian Bojic sorgte für den Ausgleich. Im weiteren Verlauf ließ man erneut gute Torchancen aus und so konnte sich der Gegner in das 11-m Schießen retten. Hier fehlte dem Kasseler Team etwas Fortune und so verlor man letztlich mit 3:4 n.E. und musste sich mit Rang 12 begnügen.

 

Vor dem Hintergrund, dass alleine im Fußball bundesweit ca. 25.000 Mannschaften mit fast 350.000 Spielern an den Fußball-Schulwettkämpfen 2016/17 teilgenommen haben, ist der 12. Platz ein wunderbarer Erfolg, auf den Spieler und Schule zu Recht stolz sein können.

 

Am 2. Oktober und am 30. Oktober ist REGULÄRER UNTERRICHT!

Aus aktuellem Anlass weisen wir darauf hin, dass am 02.10. sowie am 30.10.2017 regulärer Unterricht stattfindet. Diese beiden Tage sind keine beweglichen Ferientage!

 

Befreiungsanträge für diesen Tag müssen an die Schulleitung gestellt werden.

 

Jugend trainiert: Impressionen aus Berlin

Rede von Joachim Bollmann anlässlich der Stolpersteinverlegung am Goethe-Gymnasium am 01.09.2017

Liebe Gäste, liebe Mitglieder unserer Schulgemeinde,


ich begrüße Sie alle ganz herzlich hier im Eingangsbereich des Goethe-Gymnasiums und bitte Sie inne zu halten und jetzt die Perspektive zu wechseln. Denn ich möchte nicht zu Ihnen, sondern zu einem Kollegen sprechen. Ich möchte einige Worte an einen Kollegen richten, der tot ist, der aber heute, am 01. September 2017, wieder in das Kollegium dieser Schule aufgenommen wird:

Sehr geehrter Herr Dr. Heß, lieber Kollege,
Sie sind jahrelang diese Stufen hinauf und wieder herunter gegangen, Sie haben viele Jahre das Kollegium der Oberrealschule in Kassel durch Ihre Persönlichkeit bereichert. Sie haben hier an unserer Schule als Studienrat viele Jahre mit Herzblut unterrichtet. Sie taten, was viele von uns heute noch ganz genauso tun: Sie lehren den Satz des Pythagoras, vermitteln die Hebelgesetze und sorgen für so manche chemische Verpuffung. Wegen Ihres pädagogischen Impetus waren Sie, lieber Kollege Heß, fürsorglich und Sie wurden deswegen von den Schülern geachtet und geliebt. Nicht umsonst nannten die Schüler Sie liebevoll „Onkel Otto“.
Auch im Kollegium waren Sie angesehen, genossen Respekt ob Ihres großen Wissens und Ihrer Fähigkeit, dies mit den Schülern zu teilen. Und Sie waren kein Einzelgänger. Sie waren ein freiwilliger Einzelgänger in der Freizeit beim Bergsteigen, aber im Kollegium sind Sie gerne Ihren kollegialen Pflichten nachgekommen. Lieber Dr. Heß, Sie haben sich mit ihren Kollegen beraten, sich mit ihnen ausgetauscht, ganz so, wie wir es heute im Kollegium des Goethe-Gymnasiums auch tun.
Aber dann wurden Sie zu einem Einzelgänger und dies nur deshalb, weil Sie ein Jude waren, weil Sie der einzige jüdische Lehrer in dieser Lehranstalt waren. Sie sind fest im Tagesgeschäft eines Lehrers verankert, aber Schritt für Schritt verändert sich die Lage und plötzlich werden Sie zu einer Persona non grata. Wie fühlten Sie sich dabei?
Die Kollegen wahren Ihnen gegenüber die Form: Sie werden gegrüßt, nehmen an den Konferenzen teil und verrichten Ihre Arbeit. Sie spüren aber, dass sich die Menschen vor Ihnen zurückziehen. Sie merken, dass Sie immer wieder und immer häufiger alleine im Lehrerzimmer stehen. Die gewohnte Unbeschwertheit und Selbstverständlichkeit im Umgang mit den anderen, mit den Schüler, den Eltern und Kollegen, die geht verloren.
Und Sie erfahren manchmal, wenn der Vorhang der kalten Höflichkeit angehoben wird, etwas, das Sie bis dahin nicht kannten: Verachtung. Wie mag sich das alles angefühlt haben?
Und dann ein weitere Einschnitt: Gerade noch stellen Sie Abituraufgaben, korrigieren die Arbeiten und führen die Schüler durch ihre mündlichen Prüfungen, gerade noch ebnen Sie den Schülern den Weg in ihre Zukunft – und dann werden Sie aus Ihrem Arbeitsumfeld verbannt, ohne jemals einen Fehler gemacht zu haben, ohne jeden persönlichen Anteil.
Viele mögen denken, dass es Ihnen, lieber Kollege Heß, im Vergleich mit Millionen anderer Menschen jüdischen Glaubens gut ergangen ist, dass Sie vielleicht sogar Glück gehabt haben. Sie durften zunächst nicht aus dem Schuldienst entfernt werden, weil Sie im ersten Weltkrieg für Deutschland an der Front gekämpft haben. Aber wie hat sich diese Vereinzelung wohl angefühlt? Und wie immens wird Sie gesteigert, wenn man dann auch körperlich ausgegrenzt wird und seinen Arbeitsplatz nicht mehr betreten darf?
Wir wissen nicht, wie Sie sich fühlten, ob Sie jemals Schlaf gefunden haben oder ob Sie im Schlaf Alpträume gequält haben, wir wissen nicht, ob Sie täglich voller Angst durch die Räumlichkeiten unserer Schule gegangen sind und wie groß Ihre Trauer war, wir wissen nicht um das Maß Ihrer Verzweiflung und Enttäuschung und letztlich wissen wir auch nicht, welche körperlichen Leiden oder Selbstmordgedanken Ihren Alltag verdunkelten. Wir können Ihr Leid an dieser Ausgrenzung nur erahnen.
Was wir aber ganz klar wissen, ist, dass sich Ihre Ausgrenzung noch über Ihren Tod hinaus ausdehnte: Ihr Tod in den Alpen, lieber Herr Dr. Heß, – sei es Selbstmord oder ein Unfall gewesen – Ihr Tod wurde in der Schulgemeinde vollständig ignoriert. In keiner Schulandacht wurde an Ihre Verdienste erinnert und Ihr Tod wurde nicht beklagt. Viele Mitglieder der Schulgemeinde haben Ihren Tod offensichtlich sogar mit Erleichterung aufgenommen.
Wenn man dies alles weiß und auf sich wirken lässt, dann wird das Bedeutsame des heutigen Tages offensichtlich: Sie, lieber Kollege Dr. Heß, sind ab heute nicht mehr ausgegrenzt und werden deutlicher wahrgenommen, als das gesamte Kollegium, das Sie damals ausschloss.
Ich bin glücklich - und ich bin mir sicher, dass ich dieses Gefühl mit allen Mitgliedern der Schulgemeinde des Goethe-Gymnasiums teile - ich bin glücklich, dass die Idee von Herrn Demnig zu der Rückkehr von Ihnen, lieber Dr. Hess, an diese Schule geführt hat.
Es ist schön, dass dieser Stolperstein nicht am Kirchweg, Ihrem letzten Wohnhaus, zur Erinnerung verlegt wird. Denn hier am Goethe-Gymnasium ist ein besonderer Ort für dieses Mahnmal. Hier werden täglich hunderte junger Menschen an Sie, lieber Dr. Heß, erinnert und Sie werden hier weiter leben: Die Schülerinnen und Schüler des Goethe-Gymnasiums werden die Lehrkräfte nach Ihnen befragen und die Lehrkräfte werden vom menschenverachtenden Umgang der Nationalsozialisten mit Ihnen berichten. Ich verspüre eine tiefe Genugtuung und freue mich, dass Sie ab heute wieder ein sichtbares Mitglied unserer Schulgemeinde sind.
Ich möchte nun denjenigen danken, die dies möglich gemacht haben und heute hier sind: Vielen Dank an euch, liebe Schülerinnen und Schülern, vielen herzlichen Dank an Sie, liebe Lehrkräfte, namentlich an Sie, Frau Janakat, und an Sie, Herr Beuchel, und vielen herzlichen Dank an den Ortsbeirat und den Vorstand des Vereins „Stolpersteine in Kassel“ sowie an Sie, Herr Skorka.
Sie alle haben dies möglich gemacht. Danke!

Einladung zum Sportklassenschnuppertag

Wer sind wir?
Als allgemein bildendes G9-Gymnasium ermöglicht das Goethe-Gymnasium Kassel den Schülerinnen und Schülern den Erwerb der allgemeinen Hochschulreife. Das Hessische Kultusministerium hat die Schule als „Partnerschule des Leistungssports“ zertifiziert. Sie ist beauftragt, im Sport besonders talentierte Mädchen und Jungen gleichermaßen sportlich und schulisch zu fördern. Aufgrund des sportlichen Profils wählen traditionell viele erfolgreiche Leistungssportler gezielt unsere Schule.

Was können wir anbieten?
In der Mittelstufe ist am Goethe-Gymnasium verlässlich eine Sportklasse pro Jahrgang als Profilklasse eingerichtet. Für gymnasial geeignete Schülerinnen und Schüler bietet diese Sportklasse den erforderlichen Rahmen, um schulische und sportliche Anforderungen möglichst optimal aufeinander abzustimmen.
Als Partnerschule des Leistungssports verfügt das Goethe-Gymnasium über 6 zusätzliche Sportlehrerstellen. Die Hauptaufgabe dieser Lehrer-Trainer, die besondere Trainerqualifikationen haben, ist es, in schulischen Gruppen das Vereins- und Verbandstraining zu unterstützen, so dass talentierte Jugendliche perspektivisch an die nationale Leistungsspitze herangeführt werden können.
In den Sportarten Basketball, Fußball, Gerätturnen (w + m), Judo, und Leichtathletik sind sowohl im Vormittagsbereich – auf den Stundenplan abgestimmt – als auch im Nachmittagsbereich schulische Trainingsmaßnahmen eingerichtet.
Zur Unterstützung bei den schulischen Anforderungen und zur Erleichterung des Tagesablaufs stehen bei Bedarf Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung sowie – gezielt für Sportklassenschüler – Stütz- und Förderunterricht zur Verfügung.

Wer ist besonders geeignet?
Zum einen Mädchen und Jungen, die bereits jetzt in einer der Sportarten Basketball, Fußball, Gerätturnen, Judo, und Leichtathletik intensiv im Verein trainieren – oder ggf. auch in anderen Sportarten.
Zum anderen sportbegeisterte Mädchen und Jungen, die für eine dieser Sportarten eine besondere Begabung mitbringen und den Wunsch haben, sich durch intensives Training zu verbessern.

Was ist der erste Schritt?
Teilnahme am
Sportklassen-Schnuppertag für Kinder und Eltern
Dienstag, den 24.10.2017, von 09.00 – 15.00 Uhr,
Treffpunkt: Cafeteria des Goethe-Gymnasiums (Gebäude Schützenstraße), Wimmelstraße 5, 34125 Kassel (begrenzte Parkmöglichkeiten vor der Schule, ggf. Parkmöglichkeiten jenseits der Ysenburgstr. nutzen!)

Sportklassen-Schnuppertag für Kinder und Eltern – Was erwartet Sie?
Der Tag ist als schulische Veranstaltung geplant, an der man durchgängig teilnehmen sollte. Für die Kinder (bitte Sportsachen für die Halle mitbringen!) bieten die Lehrer-Trainer am Vormittag Schnuppertraining in den Schwerpunktsportarten an. Für die Eltern wird es parallel dazu ein gezieltes Informationsangebot (Stundenplangestaltung usw.) geben. Anschließend besteht die Möglichkeit, die Schule zu besichtigen und sich in der Mensa mit kleinen Snacks zu stärken. Am Nachmittag führen wir mit den Kindern einen sportartübergreifenden Eignungstest durch. Während der gesamten Veranstaltung stehen Vertreter aus der Schulleitung und aus der Fachschaft Sport Rede und Antwort.
Am Ende der Veranstaltung können die Eltern der teilnehmenden Kinder erste Rückmeldungen zur Eignung und über die weitere Verfahrensweise erhalten.
Unterrichtsbefreiung für diese schulische Veranstaltung beantragen Sie bitte durch Vorlage dieses Schreibens bei der zuständigen Grundschule! Die Anmeldung erfolgt ab 08.30 Uhr direkt vor Ort.

Hier die Einladung und der Zeitplan des Sportklassenschnuppertages zum Download.

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Einladungsschreiben_24.10.17+Zeitplan.pd
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Wir freuen uns auf Sie!

Bundesfinale Jugend trainiert für Olympia

„Berlin, Berlin, wir könnten im September nach Berlin fahren“...

Unter diesem Aspekt startete der alljährliche Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ Hessen in Kassel am 10. und 11.Juni 2017.

Spannende Rennen konnte man an diesem Wochenende am schönen Fuldaufer verfolgen. Auch das Goethe-Gymnasium Kassel war in mehreren Bootsklassen vertreten.

Am Samstag, den 10.06.17 ging es für unseren Ruderverein bei sonnigem Wetter bereits gut los. Den Vorlauf im Jungen Doppelvierer gewannen unsere Jungs mit Alexander Schmelz, Christopher Schmelz, Samuel Maj, Tobias Leswal sowie Steuermann Simon Heere problemlos und zogen damit ins Halbfinale ein.

Marc Brand und Christopher Schmelz entschieden den Vorlauf im Jungen Doppelzweier ebenfalls für sich und qualifizierten sich für das Finale am Tag darauf.

Am Sonntag, den 11.06.17 wurde es dann Ernst – die Halbfinal- und Finalläufe standen an...und unsere Jungs konnten sich bereits früh am Morgen souverän durchsetzen und ihr Ziel war in greifbare Nähe gerückt: Unter den besten vier Booten aus ganz Hessen in ihrer Bootsklasse könnten sie am Nachmittag das Ticket nach Berlin lösen. Der Jubel und das Anfeuern unserer Betreuer, Eltern, Geschwister und Freunden war kaum zu bremsen und die Stimmung war großartig.

Unser Vierer lieferte sich ein packendes Rennen mit Booten aus Limburg, Wetzlar und Kassel und konnte sich mit einem fotofinish das Ticket nach Berlin sichern.
Hier ein Eindruck vom Rennen aus der Vogelperspektive. Aufgenommen mit einer Drohne.

https://www.facebook.com/RegattaKassel/videos/428996404138071/

Des Weiteren standen unsere Jungs um Alexander Schmelz, Christopher Schmelz, Samuel Maj, Marc Brand sowie Steuermann Simon Heere im Finale des Jungen Gig Vierer. Auch hier lieferten sich die Boote ein spannendes und hart umkämpftes Rennen.

Für das letzte Rennen an diesem Tag mobilisierten Christopher und Marc nochmal alle Kräfte um das Finale im Jungen Doppelzweier zu fahren. Als Vierter verpassten Sie jedoch knapp die Bronzemedaille.

Am Ende des Tages stand der Landessieg in unserer Bootsklasse allerdings fest und wir fahren im Gig-Riemen-Vierer nach Berlin!!! Die Qualifikation zum Bundesfinale im September war gesichert.

Ein aufregendes Wochenende mit einem tollen Ausgang!! Und wir dürfen nun sagen:
„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!!!“ Am Sonntag, den 17.September 2017 reisen wir zum Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ und werden in der hessischen Landesvertretung in Berlin begrüßt.

Ein solches Ereignis liegt für unsere Schule sehr lang zurück. Die letzte Qualifikation gelang unseren Ruderern im Jahr 2005 – wir sind sehr gespannt und werden berichten...                                                         

Christopher Schmelz

Schüleraustausch mit Finnland

Der Schüleraustausch mit Finnland ist erfolgreich zu Ende gegangen. Nach unserem Aufenthalt in Rovaniemi im Februar diesen Jahres  besuchten uns finnische Schülerinnen und Schüler sowie besondere Ehrengäste gleich zum Schuljahresanfang.
Beim gemeinsamen Grillen am Bootshaus stellten sich alle zum Gruppenbild auf:

 

Neben unserem neuen Schulleiter Herr Bollmann steht der Bürgermeister von Rovaniemi im weißen Hemd. Im roten Kleid und mit schwarzer Sonnenbrille daneben steht die Leiterin der Kunsthochschule Rovaniemi. Ganz rechts neben Herrn Kräbs steht ein Abgeordneter des finnischen Parlaments.
Frau Vollmer und Herr Kräbs sind die verantwortlichen Lehrkräfte für den Austausch in diesem Jahr, zu dem 17 Schülerinnen und Schüler in ihren Familien Gäste aufnahmen. Es ist der einzige Jugendaustausch mit Kassels Partnerstadt am Polarkreis.

 

Der diesjährige Besuch war von der Documenta geprägt. Die Gruppe erlebte als sogenannte "Kulturagenten" die Ausstellung hautnah. Aber auch die Wasserspiele bei hochsommerlichen Temperaturen am Herkules beeindruckten die Gäste aus Lappland besonders.

 

Der nächste Schüleraustausch mit Kassels Partnerstadt Rovaniemi wird 2019 stattfinden. Schülerinnen und Schüler, die sich dafür interessieren, werden im kommenden Februar die Möglichkeit haben, sich anzumelden.

Wir danken der AOK und der Gerhard-Fieseler-Stiftung für die großzügigen Spenden!

Dank zweier großzügiger Spenden AOK und die Gerhard-Fieseler-Stiftung haben wir jetzt 14 Mountainbikes (6426 Euro gespendet von der AOK) und entsprechendem Zubehör, wie Schutzbleche, Satteltaschen, Flaschenhalter, Luftpumpen, etc. (1500 Euro gespendet von der Gerhard-Fieseler-Stiftung).

 

Ganz herzlichen Dank dafür im Namen unserer Schüler, die jetzt eine tolle  Sportart an unserer Schule für sich entdecken können.

Die Täter von Barcelona sind Mörder, Kriminelle, von denen wir uns nicht terrorisieren lassen.


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